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Das Baby verstehen >>

bezeichnet einen Kursus für Paare, die ein Kind erwarten. Werdende Eltern erhalten durch die Begleitung von Hebammen Unterstützung in ihrer neuen Lebenssituation. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.focus-familie.de

Der Elternkurs „Das Baby verstehen“ behandelt die ganz alltägliche Kommunikation zwischen dem Baby und seinen Eltern.
Das „Lesen“ des Babys steht im Mittelpunkt der meisten Kursstunden. Dabei wird zum Teil mit Live-Videoaufnahmen gearbeitet. Durch spielerische Übungen werden darüber hinaus das persönliche Wohlergehen und die Paarbeziehung der Eltern zum Thema gemacht.

In den Jahren 2003 und 2004 wurde der Elternkurs „Das Baby verstehen“ erarbeitet und im Jahr 2005 erprobt. Eine flächendeckende Implementierung in einem gesamten Landkreis mit begleitender Evaluation erfolgt im Laufe diesen Jahres im Landkreis Bergstraße. Dabei geht es um die Erfassung der Stärken und Schwächen der Expertenschulung als auch der Elternseminare, die von den geschulten Experten (z. B. Hebammen) angeboten werden. Förderung: Karl-Kübel-Stiftung (2003 bis 2006) (www.focus-familie.de)

Das Konzept der „Elternschulen“ oder die Fortbildung der Kinderärzte in diesem Bereich sind aktuell geforderte Projekte. Ziel der Abteilung ist es, Beratung für Eltern und Kind (bis zum 3. Lebensjahr) anzubieten, um die sich entwickelnden Teufelskreise frühzeitig zu unterbrechen und damit mittel- und längerfristig körperlichen und seelischen Störungen vorzubeugen.

Die Eltern-Säuglings-Sprechstunde >>

Ein weiterer Schwerpunkt der präventiven Ausrichtung der Abteilung betrifft die frühe Eltern-Kind-Beziehung. Die Belastungen junger Familien werden von den Betroffenen oft unterschätzt und auch von der Gesellschaft nicht adäquat gewürdigt.
Z.B. bildet das sogenannten “Schreibaby” häufig das Produkt eines Teufelskreises zwischen einer Schwierigkeit zur Selbstregulation beim Baby und der elterlichen inadäquaten Reaktion auf das schreiende Baby.

In derartigen Konstellationen werden das Befinden von Mutter und Kind - und regelhaft auch die Paarbeziehung - beeinträchtigt. Die präsentierten Symptome der Babys in der Eltern-Säuglings-Sprechstunde sind: exzessiv schreiende Babys, Schlafstörungen, Fütterungsstörungen, oppositionelles Verhalten.
Studien belegen, daß diese Konstellationen einen Grundstein für spätere beziehungsbedingte körperliche und seelische Störungen legen. Die Erarbeitung weiterer präventiver Konzepte ist dringend angezeigt.